P6 Elektronische Rechenautomaten und ihre Programmierung – Ein historisches Tondokument

Elektronische Rechenautomaten sind auch Anfang der 1960er Jahre noch eine technische Sensation. Mitte der 1940er Jahre beginnt mit ihnen das Computerzeitalter. In einem Radiobeitrag in der Sendereihe “Die Vorlesung” des Hessischen Rundfunks erläutert Prof. Dr. Alwin Walther (TH Darmstadt) der interessierten Öffentlichkeit 1961 die Vorzüge dieser Rechenapparate. In seinem Vortrag geht er auf den Aufbau damaliger Elektronischer Rechenautomaten, ihre Komponenten, ihre Programmierung und auf viele Anwendungen ein.

Hans-Jürgen Knobloch hat die Ausstrahlung der Sendung 1961 als Student von Prof. Walther auf Tonband aufgenommen und für unser Gespräch zur Verfügung gestellt. Mit ihm spreche ich zu Beginn dieser Folge über seine Studienzeit an der TH Darmstadt Anfang der 1960er Jahre.

Anmerkung: Die Veröffentlichung des 1961 ausgestrahlten Radiobeitrags erfolgt nach Rücksprache mit dem Archiv des Hessischen Rundfunks und nach Freigabe durch die Familie von Herrn Prof. Dr. Alwin Walther.

 

 

Erwähntes

Errata zum Gespräch mit Dr.-Ing. Hans-Jürgen Knobloch

  • DERA (“Darmstädter elektronischer RechenAutomat”) und nicht, wie im Gespräch fälschlicherweise bezeichnet, “DARA” war der Eigenbau eines Rechenautomaten an der TH Darmstadt.
  • Das Vorexamen von Hr. Knobloch war im Jahr 1963 und selbstredend nicht im Jahr 1993.

Zitieren z.B. als: Strecker, S.: “Elektronische Rechenautomaten und ihre Programmierung – Ein historisches Tondokument”, in: Perspektiven | Wirtschaftsinformatik-Podcast, Folge 6 vom 03.05.2016. http://perspektivenpodcast.net/p6/ (CC-BY-SA 4.0).

2 Gedanken zu „P6 Elektronische Rechenautomaten und ihre Programmierung – Ein historisches Tondokument“

  1. Zuvorderst herzlichen Dank für diesen tollen Podcast! Ich selbst bin angehender Wirtschaftsinformatiker und ich bin schlichtweg begeistert von diesem Fach. Nun habe ich den Podcast P1 zur Historie der Wirtschaftsinformatik nachgehört, worauf ich auch besonders gespannt war, da eine Auseinandersetzung mit der Geschichte dieses Fachs in meinem Studium keinen Platz fand. Leider kann man unter dem Podcast P1 keine Kommentare mehr verfassen, weswegen ich mich fälschlicherweise hier äußern möchte. Zum P1 kann ich nur lobende Worte finden, denn alleine die Möglichkeit zu haben einem der Gründungsväter dieses Faches zuzuhören ist ein Alleinstellungsmerkmal für sich. Und welcher Student eines anderen Faches kann dies von sich behaupten? Nun muss ich einwenden, dass ich vor allem bei dem Thema der angemessenen Wahl des bezeichnenden Begriffs dieser Wissenschaft eine andere Auffassung als Prof. Dr. Mertens habe, welcher insbesondere wegen dem Einschluss der Volkswirtschaftslehre, durch den Begriff “Wirtschafts”informatik, eher unzufrieden mit dieser Bezeichnung war/ist. Ich sehe nämlich schon, dass es auch in der Volkswirtschaftslehre ausreichend Anwendungsgebiete für “unsere” Wissenschaft gibt. Ich möchte an dieser Stelle zum einen die “Computational Economics” erwähnen und zum anderen auf die “Internetökonomie” verweisen. Auch die Anwendung gewisser Big-Data / Data Analytics Methoden, wie Klassifizerungen, im Bereich der VWL (siehe Hal Varian 2014) zeugen von der Fruchtbarkeit dieser Kombination. Ich würde mich freuen, wenn Sie vllt. noch eine eigene Einschätzung dazu bringen möchten, denn gerade dieser Bereich, also die Kombination aus Volkswirtschaftslehre und Informatik- eine Art “Volkswirtschaftsinformatik” -, scheint mir sehr reizvoll und auch zukunftsträchtig zu sein.

    Beste Grüße
    Sebastian

    1. Hallo Sebastian,

      vielen Dank für den Kommentar. Die Diskussion um die Bezeichnung “Wirtschaftsinformatik” ist sicherlich im historischen Kontext zu sehen: Themen wie “Computational Economics” und “Economics of IS” gewinnen in den vergangenen ca. 15 Jahren an Bedeutung. Heute wird der Bezeichner “Wirtschaftsinformatik” eher selten in Frage gestellt. Arbeiten an der Schnittstelle von “Economics” und Informatik/Wirtschaftsinformatik bieten sehr interessante Einsichten und die Forschungscommunity, die solche Fragestellungen untersucht, ist mittlerweile etabliert.

      Mit bestem Dank
      Stefan

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